michse02
Administrator
   
Dabei seit: 25.07.2004
Beiträge: 938
Herkunft: Hagen
Level: 42 [?]
Erfahrungspunkte: 2.680.554
Nächster Level: 3.025.107
 |
|
uiuiuiuiui ist das lange her :-)
also, er versucht auf jeden fall auf sexuellem wege ihn vom rechten wege abzubringen. Verjüngung, walpurgisnacht, Gretchen.
zu 2:
| Zitat: |
Idealbild
Der Mensch soll gut, edel und hilfreich sein. Er ist im Denken und Fühlen ausgeglichen, gesunder Körper und gesunder Geist sollen harmonieren. Ideale sollen in dieser Welt verwirklicht werden. Verbindung von Geist und Natur. Erziehung strebt danach diese Ziele zu erreichen. |
Quelle
| Zitat: |
Hallo,
ich hab da mal eine Frage zum Menschenbild im Stück Faust. Meiner
Meinung entspricht dies in etwa dem Menschenbild von Gott im Prolog im
Himmel.
Gründe:
- Mephisto hat mit seinen Plänen nie Erfolg - er scheitert immer,
sein Menschenbild bewahrheitet sich nicht
- Faust ist am Ende von Faust II am Gemeinwohl interessiert |
Quelle
Ideal --> http://www.xlibris.de/Autoren/Goethe/Int...nen/Faust-6.htm
| Zitat: |
2. Das Menschenbild im Prolog
2.1 Mephistopheles
Das Menschenbild wird im Dialog zwischen dem Herrn und Mephistopheles entworfen. Mephistopheles eröffnet das Gespräch, indem er die Menschen und die Erde als sein eigentliches Zuständigkeitsgebiet reklamiert. Sein Menschenbild entwirft er in zwei Schritten.
Einmal allgemein auf die Menschen bezogen:
- Die Menschen plagen sich, sodass sie sogar der Teufel bedauert (V. 279 f.);
- Der Mensch als kleiner Gott der Welt (V. 28 1);
- Er ist wunderlich (V. 282);
- Der Mensch hat von Gott die Vernunft ("Schein des Himmel" V. 284) erhalten, gebraucht sie aber falsch und äußerst unzulänglich ("... tierischer als jedes Tier zu sein [... 1 (V. 286);
- Der Mensch ist unruhig und unstetig;
- Der Mensch ist neugierig ("... in jeden Quark begräbt er seine Nase"(V. 292).
Dann wird das Menschenbild konkret auf Faust bezogen, wobei der Herr Faust ins Gespräch bringt. Faust kennzeichnen folgende Merkmale:
- Er ist ein Tor (V. 301);
- Er wird von Gärung getrieben (V. 303);
- Tollheit kennzeichnet ihn;
- Er will Extreme vereinen ("... schönste Sterne höchste Lust, V. 304);
- Der Mensch bleibt immer unzufrieden. (V. 307, V. 297 f.).
Insgesamt gesehen entwirft Mephistopheles ein recht pessimistisches Bild vom Menschen. An Mephisto werden (im Gegensatz zum Herrn) kalte Menschenverachtung und Überheblichkeit, manchmal auch Ironie oder Spott erkennbar: "Staub soll er fressen..." (V. 334f.). Mephistopheles wird damit seiner Einschätzung durch den Herrn gerecht. Auch Gretchen wird diesen Charakterzug Mephistos immer spüren. (V. 3472 f., 3496 ff.).
2.2 Der Herr
Der Herr dagegen entwirft ein recht positives, optimistisches Bild vom Menschen, in dem menschliche Schwächen ihren Platz haben und nicht so arrogant kritisiert werden wie bei Mephistopheles. Irrtum und rastloses Suchen werden als typisch menschliche Eigenschaften eingestuft, dabei aber nicht sofort abgewertet, sondern angenommen und akzeptiert. Das gilt für das allgemeine Menschenbild wie auch für die Kurzcharakteristik Fausts. Das Menschenbild des Herrn:
- Der Mensch als Gottes Knecht (V. 229);
- dient noch verworren, V. 308, (Bäumchen-Metapher, V. 310 f.)
- "es irrt der Mensch, solang er strebt." (V. 317).
- neigt zur Bequemlichkeit (seine Tätigkeit kann leicht erschlaffen... V. 340).
Der Herr sieht im Menschenleben einen Prozess, der auf ein bestimmtes Ziel hin verläuft (teleologisches Menschenbild). Am Ende der Suche steht die Erkenntnis Gottes und seiner Allmacht.
|
Quelle <-- auch nicht ohne
sorry, ist nicht viel, obwohl man aus den links noch einiges machen kann. hoffe es hilft trotzdem :-)
Habe nun, ach Philosophie,
Juristerei und medizin,
und leider auch theologie
durchaus studiert mit heißem bemühn.
Da steh ich nun ich armer Tor,
und bin so klug als wie zuvor.
(auswendig
)
__________________ Bin auf der Suche nach mir selbst und daher vorübergehend nicht anzutreffen.
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns weiterempfehlt
|
|